Latein am Gymnasium Mering

Die Antike fasziniert die Menschen seit jeher. Im Lateinunterricht können die Schülerinnen und Schüler in diese Welt eintauchen und die römisch-griechische Lebensweise und Geschichte erleben. Antike Sagen, Philosophie und Sprache bilden den Grundstein unserer abendländischen Kultur.

 

Lateinunterricht am Gymnasium Mering

Latein kann am Gymnasium Mering als zweite Fremdsprache gewählt werden. In der Spracherwerbsphase der Klassen 6 bis 8 wird der Grundstein der Sprache mit dem Lehrwerk Campus (C.C. Buchner) gelegt. In der Lektürephase der Klassen 9 bis 12 (bzw. 13) beschäftigen wir uns weitgehend mit Originaltexten aus Epos, Liebesdichtung, Briefen und Gerichtsreden (um nur ein paar Beispiele zu nennen). Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler neben dem Einblick in die faszinierende Welt der Antike auch die Möglichkeit, mit berühmten Denkern ihrer Zeit gleichsam in einen Dialog zu treten, der die zeitlichen Grenzen überwindet. Dabei schlägt das Fach Latein eine sprachliche Brücke sowohl zu vielen modernen Fremdsprachen als auch insbesondere zur deutschen Muttersprache, die durch die Systematik des Lateinischen neu reflektiert wird.

 

Augustus-Brunnen der Stadt Augsburg

 

   

 

 

 

 

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Römernachmittag der Klassen 6a und 6c

Roemernachmittag2021

Kleider machen Leute! Dieses geflügelte Wort traf schon für die alten Römer zu, die sich durchaus zu kleiden wussten. Wie auch heutzutage war Kleidung in Rom mehr als nur ein Mittel zum Schutz gegen die Witterung: Kleidung schmückte, mit Kleidung bewies man Geschmack und Stil, indem man sich passend zum Anlass anzog.
Lateinschülerinnen und -schüler der Klassen 6a und 6c sind am Mittwoch, den 08.12.2021 in die Antike eingetaucht und haben Tuniken - das klassische Untergewand der Römer - gebastelt. Nachdem sie die verschiedenen Maße (von den Schultern bis knapp unter das Knie und von der Mitte des einen Oberarmes bis zur Mitte des anderen) genommen und auf ihr der Länge nach gefaltetes Leintuch übertragen hatten, schnitt jede(r) ihre (seine) Tunika zurecht. Natürlich durfte der Ausschnitt für den Kopf nicht fehlen! Dann steckten sie die beiden Stofflagen an den Seiten mit Stecknadeln zusammen, damit beim Nähen nichts verrutschte. Manche fertigten aus Wolle noch eine Kordel zum Zusammenbinden an. Am Schluss durfte die Anprobe der Tuniken natürlich nicht fehlen. Die tollen Ergebnisse können sich sehen lassen!
Ein herzliches Dankeschön an unsere Ganztagsbetreuerin Frau Reile sowie Annemarie Hochenadl (10d) für ihre tatkräftige Unterstützung bei unserem Projekt.
Susanne Schmidt

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